Am vergangenen Wochenende traf sich die GRÜNE JUGEND Bremen in Bremerhaven zu ihrer Landesmitgliederversammlung und Zukunftswerkstatt. Als neue Landessprecherin wurde Lea Schweckendiek (21) gewählt, neue Frauen-, Inter- Transpersonen und Genderpolitische Sprecherin ist Marika Gonther (27). Außerdem vergab die GRÜNE JUGEND Bremen Voten für Lea Schweckendiek und Philipp Bruck, die sich auf die Listenplätze 5 und 6 der Grünen für die Wahl zur Bremischen Bürger*innenschaft bewerben werden.
„Im vergangenen Jahr haben wir als Jugendverband in der Partei eine Quote erstritten, die die Listenplätze 5 und 6 für Menschen unter 30 Jahren vorsieht. Nun ist es unser Ziel, diese aussichtsreichen Plätze auch jung und progressiv zu besetzen!“, erklärt Simon Metzger, Landessprecher der Grünen Jugend Bremen, „Mit diesen beiden jungen Politiker*innen machen wir der Partei ein hervorragendes Angebot für die Listenaufstellung im Dezember.“
Aber nicht nur Wahlen standen an diesem Wochenende bei der GRÜNEN JUGEND Bremen an, sondern auch intensive inhaltliche Auseinandersetzungen. Mit bildungspolitischen, feministischen, ökologischen, kapitalismus- und rassismuskritischen Themen, sowie dem Blick auf Europa macht sich die GRÜNE JUGEND Bremen in das kommende halbe Jahr vor dem Wahljahr auf.
Als neue Landessprecherin hat Lea Schweckendiek vor allem eines vor: „Wir wollen aktionistisch in ein halbes Jahr starten, das von politischen Krisen und richtungsgebenden Entscheidungen geprägt ist. Wir werden weder tatenlos zusehen, wie eine humanitäre Katastrophe im Mittelmeer durch eine rechts-politisierte Bundesregierung legitimiert wird, noch werden wir Energiekonzernen freie Hand lassen, wenn sie aus Profitgier den Hambacher Forst roden.“
Auch Marika Gonther, neue Frauen-, Inter- Transpersonen und Genderpolitische Sprecherin, zeigt sich voll Tatendrang: „Als queerfeministischer Verband ist es unsere Pflicht, uns aktiv gegen die rassistischen Montagsdemos und Frauenmärsche auch in Bremen zu stellen. Feministische Kämpfe dürfen nicht durch den gesellschaftlichen Rechtsruck ausgehebelt, Erkämpftes nicht rückgängig gemacht werden.“

Foto: Niklas Wagener

von links: Marika, Britta, Lea, Simon, Friederike und Lena. Foto: Niklas Wagener

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