Die Landesmitgliederversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bremen hat am 03. Februar den von der GRÜNEN JUGEND Bremen eingebrachten Antrag „Umgang mit den deutschen Kolonialverbrechen“ beschlossen. Der Antrag beinhaltet die Forderung nach der Auseinandersetzung mit Bremens Kolonialverbrechen. Dies muss vielschichtig geschehen, beispielsweise durch Bildungsarbeit in Schulen, entsprechende Anpassung der Bremischen Bildungspläne sowie Informationsveranstaltungen. Außerdem wird auf Straßen in Bremen hingewiesen, die die Namen verschiedener Personen tragen, die einen großen Beitrag zu den menschenfeindlichen Verbrechen in kolonisierten Ländern beitrugen. Es ist falsch, diese Personen durch die Straßennamen weiter zu ehren, weshalb in dem Antrag Straßennamensänderungen gefordert werden.

Friederike Gravenhorst, Bildungsbeauftragte der GRÜNEN JUGEND Bremen bemerkt dazu: „Die Namen von Kolonialverbrecher*innen gehören in die Geschichtsbücher, nicht auf Straßenschilder!  Es ist längst an der Zeit, dass sich Deutschland seiner Vergangenheit stellt und Verantwortung für diese übernimmt. Teil einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung müssen immer auch Vertreter*innen der kolonisierten Länder sein.“

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