Die GJHB gedenkt heute, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Ausschwitz-Birkenau durch die Rote Armee, der Opfer der Shoa.
Das Gedenken an die Toten kann jedoch nicht nur auf einen einzelnen Tag beschränkt und konsequenzenlos bleiben.

Alexandra Werwath, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bremen dazu:
„Mit der Befreiung der Konzentrationslager ging keine Befreiung vom Antisemitismus einher.
Die Konsequenz aus den Verbrechen der Vergangenheit kann nur sein, sich gegen jeden Antisemitismus zu stellen. Denn wenn heute Jüdinnen und Juden in Europa Angst haben, weil Angriffe gegen jüdische Menschen und Einrichtungen zunehmen und auf Demonstrationen antisemitische & antiisraelische Hassparolen skandiert werden, dann muss uns das alle beschämen. Wir dürfen nicht zulassen, dass Minderheiten in unserem Land zu Sündenböcken für diffuse Ängste und Frustration gemacht werden. Neu aufkommende rassistische Ressentiments und Antisemitismus müssen wir entschlossen bekämpfen.

Deshalb gilt für die GRÜNE JUGEND Bremen: Kein Vergeben, kein Vergessen!